PayPal Moneypool für einzelne Projekte

  • Da wir in der Vergangenheit bereits Probleme hatten, wenn es um Zahlungsversprechen ging, wie beim Thema Capmonster zu lesen ist, kam mir vorhin der Einfall, dass sowas in Zukunft über den PayPal Moneypool erledigt werden kann.


    Dabei gibt es 4 kleine Voraussetzungen:

    • Man ist mindestens 18 Jahre alt
    • Man besitzt ein PayPal-Konto
    • Man ist bereit, sein Konto mit dem Moneypool zu verknüpfen
    • Man möchte sich verpflichten, einen gewissen Betrag für einen speziellen Zweck (Börsenlisting, Capmonster, Hardfork, etc) bereitzustellen.

    Toll ist an der Geschichte, dass das Geld nur ausgegeben wird, wenn sich genügend Leute dafür finden. Wird der Pool aufgelöst, dann erhält jeder sein Geld vollautomatisch zurück. Es landet nur auf dem Konto des Initiators, wenn der volle Betrag erreicht ist. Das verringert dass nötige Vertrauen in unbekannte und/oder wenig bekannte Personen. Es kann ein Termin gesetzt werden, bis wann der Betrag im Pool vollständig sein muss, bevor er sich wieder auflöst. Wenn man ein Versprechen setzt, dann wird der Betrag vom eigenen PayPal-Konto zwar abgehoben, aber der Initiator hat keinen Zugriff, bis alles gesammelt wurde. So braucht man auch nicht ständig darauf zu achten, dass genügend Geld bereitsteht.


    Zentralisierung ist halt nicht immer schlecht.


    Hmm... ein Kryptotool für solche Zwecke, dass die Zahlungen automatisch tätigt, ohne dass eine Person über das Geld verfügt, wäre krasser Scheiß! Leider müsste man für jede Zahlung ein eigenes Skript implementieren. :/

  • Also die Grundidee des "crowdfunding" finde ich gut.


    Ich bin sonst auch ein Freund von PayPal, finde es hier aber um ehrlich zu sein eher kontraproduktiv.


    Wenn man sich schon mit Krypto, Blockchain etc beschäftigt sollte man auch dabei bleiben, auch wenn es (noch) umständlicher ist.


    Man könnte bei solchen Projekten generell auch Kampagnen starten um auf Gelder oder Krypto von außerhalb zu hoffen.


    Es gibt bereits crowdfunding-Seiten mit Kryptowährungen, allerdings habe ich mich noch nicht doll in die Thematik eingelesen bezüglich Ablauf, Kosten etc.

    https://born2invest.com/articl…ding-platforms-need-know/


    Klar der Aufwand ist wahrscheinlich doller sich dort anzumelden, das aufzusetzen und es noch über einen Mittelsmann laufen zu lassen.

    Aber wenn wir als Kryptoenthusiasten uns schon vor den Neuerungen oder Alternativen sträuben dann finde ich es schwer generell an eine langfristige Massenadaption zu glauben..

  • Ich bin sonst auch ein Freund von PayPal, finde es hier aber um ehrlich zu sein eher kontraproduktiv.


    Wenn man sich schon mit Krypto, Blockchain etc beschäftigt sollte man auch dabei bleiben, auch wenn es (noch) umständlicher ist.

    Klar kann man das auch auf Kryptobasis machen, doch kenne ich diesbezüglich kein Tool, dass das kann. Wäre aber eine tolle Idee, es in die Jumpcoin-Wallet einzubauen.

  • Da kommt mir vielleicht eine gar nicht so schlechte Idee:


    Jeder, der in den Moneypool einzahlt bekommt hohe monatliche Zinsen in Jump aus der Premine-Wallet vergütet, bis der Pool genügend Geld gesammelt hat. Der zweite Einzahler erhält halb so hohe Zinsen wie der erste und der dritte halb so hohe Zinsen wie der zweite , usw. Als Zeitpunkt für Einzahlungen gilt der Geldeingang auf der Wallet. Wenn nun der erste Teilnehmer meinetwegen 50% Zinsen im Monat bekäme, so wäre das SEHR viel und macht den Moneypool sehr attraktiv, SOFORT Geld einzuzahlen. Weiterhin überlegt er dann, möglichst viel Geld einzuzahlen, damit er möglichst viele Zinsen bekommt. Als Folge wären sofort Leute daran interessiert, viel Geld für ein Projekt zu zahlen.


    Damit nicht lauter Projekte parallel laufen und jeder nur der Erste sein möchte, dürfen Pools nur nacheinander, nicht gleichzeitig eröffnet werden, da sich sonst die Investoren nur auf die kürzlich eröffneten Projekte stürzen, aber keines abschließen wollen. Eventuell käme hier eine Eröffnung der Pools ausschließlich durch Teammitglieder in Betracht.


    Dabei muss jeder Pool einen Maximalbetrag haben, der das Projekt abschließen lässt und dann die Zinsen vergütet werden können.


    Umso kleiner das Restguthaben für den Pool, desto leichter finden sich weitere Leute, die investieren würden. Ergo bekommt jeder weitere Teilnehmer zwar immer nur halb so viele Zinsen, aber durch den kleineren noch offenen Betrag rückt ein Ziel immer näher, was das Projekt attraktiver macht und eine schnelle Durchführung des Poolziels ermöglicht.


    Wenn nur in Jump eingezahlt werden darf, dann hat der Coin auch viel mehr Volumen. Dann sollte man aber die Gebühren der Börsen mit in den Coin einkalkulieren, da schließlich die Pooleinnahmen in Fiat umgesetzt werden müssen.


    Beispiel der Einfachheit halber in Euro:


    Poolziel: 400€

    Zinsen des ersten Teilnehmers: 50% pro Monat


    1. Teilnehmer: 70€ 50% Einzahlung am 1. Tag Ziel: 330€ (möchte Zinsen)

    2. Teilnehmer: 150€ 25% Einzahlung am 1. Tag Ziel: 180€ (möchte Zinsen)

    3. Teilnehmer: 50€ 12,5% Einzahlung am 1. Tag Ziel: 130€ (möchte Zinsen)

    4. Teilnehmer: 5€ 6,25% Einzahlung am 5. Tag Ziel: 125€ (möchte unterstützen / spenden)

    5. Teilnehmer: 15€ 3,125% Einzahlung am 10. Tag Ziel: 110€ (möchte die Durststrecke überbrücken)

    6. Teilnehmer: 35€ 1,5625% Einzahlung am 15. Tag Ziel: 75€ (Optimismus, weil Ziel in Sicht)

    7. Teilnehmer: 75€ Einzahlung am 15. Tag Ziel: 0€ (Ziel erreicht, daher keine Zinsen, sondern Spende)


    Zinsen:

    1. Teilnehmer: 70€ x 50% pro Monat / 30 Tage x 15 Tage = 17,50€

    2. Teilnehmer: 150€ x 25% pro Monat / 30 Tage x 15 Tage = 18,75€

    3. Teilnehmer: 50€ x 12,5% pro Monat / 30 Tage x 15 Tage = 3,13€

    4. Teilnehmer: 5€ x 6,25% pro Monat / 30 Tage x 11 Tage = 0,11€

    5. Teilnehmer: 15€ x 3,125% pro Monat / 30 Tage x 6 Tage = 0,09€

    6. Teilnehmer: 35€ x 1,5625% pro Monat / 30 Tage x 0 Tage = 0,00€

    7. Teilnehmer: 75€ Spende


    Somit wurden durch Premine nur 39,58€ statt 400€ finanziert.


    Wie man sieht spekulieren die ersten Investoren darauf, dass sich das Projekt in die Länge zieht, damit sie möglichst viel daran verdienen. Aber die Optimisten, die das Ziel vor Augen haben, möchten keine Gewinne erwirtschaften, sondern dass das Projekt umgesetzt wird und spenden daher anstatt zu spekulieren. Somit ist für jeden was dabei, Investor, Spekulant, Unterstützer, Optimist und Spender.


    Wenn ein Projekt ins Stocken gerät, dann kann man immer noch überlegen, ob man die Zinsen erhöht, um das Angebot attraktiver zu machen. Zum Beispiel könnte man nach 5 Tagen Inaktivität die Zinsen wieder um eine Stufe anheben und mit jedem weiteren Tag um eine weitere Stufe erhöhen, bis ein neuer Teilnehmer einzahlt, dann fallen wieder die Zinsen. Nach weiteren 5 Tagen Inaktivität erhöhen sie sich wieder usw. Das sorgt dafür, dass ein Projekt nicht zu lange offen bleibt, aber lange genug, um es attraktiv für Spekulanten zu machen.




    Und man könnte das auch mit einer Masternode statt Staking umsetzen, dazu bräuchte man nur einen Server, auf dem die MN laufen kann, die einen Moneypool darstellt. Interessant an der Geschichte wäre, dass dann keine Premine-Coins zum Einsatz kommen, sondern neue. In dem Fall würden nur wesentlich weniger Coins neu produziert als bei PoS, da das nur bei bestehendem Moneypool stattfindet. Durch eine Masternode könnte man das dezentral realisieren, sodass kein Vertrauen mehr in andere Personen mehr vorhanden sein muss. Und der Bereitsteller des Servers könnte auch per Jump vergütet werden. Und man könnte es realisieren, dass es die einzige Masternode für den Jumpcoin ist.

  • Nachtrag:

    Der Poolersteller darf nicht (als erster) teilnehmen. Sonst gäbe es eine Ungerechtigkeit gegenüber der Community. Besser wäre, wenn alle vorab wissenden Personen nicht am Pool teilnehmen dürfen. Oder der Pool wird nach einer Zufallszeit eröffnet.


    Wenn der erste Moneypool zu lange laufen sollte, dann wird für die nächste Runde ein höherer Prozentsatz angepeilt. Doch es muss eine gewisse Zeitspanne eingehalten werden, sonst rentiert es sich nicht für Spekulanten, überhaupt teilzunehmen.

  • Ich finde das eine sehr gute Idee. Ich finde es nur etwas zu extrem vielleicht erst bei 30% anfangen und kleinere Schritte gehen. Exponentiel gefällt mir aber wenn man pro Spende einfach ein Prozent runter geht fände ich das auch gut. Ich glaube ehr das viele keine Spenden kommen und nicht so viele große.

    Aber wenn man beim Beispiel bleibt macht der erste nicht aus 70€ 17€ ?

  • Das oben ist wie gesagt nur ein Beispiel. Natürlich können andere Werte genommen werden.


    Aber wenn mich Adam Riese nicht verarscht hat, dann ergibt

    70€ x 50% pro Monat = 35€

    35€ / 30 Tage = 1,17€

    1,17€ x 15 Tage = 17,55€

    wenn man nach jedem Schritt rundet.


    Oder spielst du darauf an, dass der Spekulant Verlust macht? Dann ja, in diesem Beispiel schon. Es weiß nur niemand, wie lange der Pool offen bleibt, deswegen kann der Spekulant auch mal Gewinne erzielen.


    Generell würde ich aber sagen, je höher die Prozente, desto mehr Interesse bei den Leuten. Und es ist ja auch gewollt, dass das Ziel erreicht wird, sonst bleibt der Pool für immer offen. Dafür müsste noch eine Regel eingeführt werden, die das verhindert.