• Hallo zusammen,


    die letzten Wochen war ich sehr viel in diesem Forum unterwegs und habe nun gefühlt alle aktuellen Threads durchgelesen und dabei wirklich viel gelernt. Mir gefällt dieser Community Hintergrund, deshalb möchte ich mich auch vorstellen: Ich bin Pinoezz, anfang 30 und aus München.


    Ich arbeite in einem Planungsbüro für Photovoltaik-Anlagen, deshalb kann ich das auch nochmal bestätigen: Eine PV-Anlage ist weiterhin eine super passive EInkommensquelle und man kann viel Geld damit sparen. Nach durchschnittlich 10-14 Jahren hat sich die Anlage mit Batteriespeicher komplett amortisiert - bei 25 Jahren Leistungsgarantie. Wer ein Dach ohne Verschattung durch Bäume/Gebäude und Spaß an Technik hat, der wird seine eigene PV-Anlage lieben :) Bei Fragen könnt Ihr mir gerne eine PM schreiben.


    Neben eBesucher und Storj möchte ich mich nun auch mehr mit Kryptowährungen beschäftigen - bin gespannt was sich 2021 ändern wird.


    Grüße

  • Servus Pinoezz und willkommen hier im Forum, endlich auch mal jemand aus München.

    Schee das du hier her g'funden hast. PV Anlagen sind schon was feines, würde mir auch gerne eine zulegen, allerdings kein Dach.
    Dafür ein Dach zu mieten lohnt sich leider für mich nicht und dafür extra ein Haus zu kaufen:rolleyes: ist etwas kostenspielig, du kennst ja die Immo Preise in München.

  • Willkommen hier im Forum ;)



    Dafür ein Dach zu mieten lohnt sich leider für mich nicht und dafür extra ein Haus zu kaufen:rolleyes: ist etwas kostenspielig, du kennst ja die Immo Preise in München.

    Ich glaube die Preise sind überall wo es auch nur annähernd Wohnenswert ist ziemlich unbezahlbar...

  • Willkommen im Forum auch meinerseits. :)

    Bei Fragen könnt Ihr mir gerne eine PM schreiben.

    Ich versuche mal hier etwas öffentlich zu fragen und bin gespannt auf deine Antwort.


    Ich hoffe, die Rechnung fällt dir leichter als mir, wenn du sowas schon planst, aber ich komme auf sehr düstere Werte, wenn Mining per PV und Speicher 24/7 betrieben werden soll. Die Batterie müsste doch enorm groß sein, damit man einen ASIC mit zB 500W 24/7 betreiben kann, oder nicht? Hinzu kommt, dass während der Ladezeit des Akkus die Paneele ja auch den ASIC nebenher betreiben müssen, also doppelte Belastung bzw. ein X-faches an PV-Fläche wird benötigt, als wenn man nur tags den ASIC laufen lässt.


    Was meinst du?


    Hoffentlich überrumpel ich dich nicht damit. :)

  • Schee das du hier her g'funden hast. PV Anlagen sind schon was feines, würde mir auch gerne eine zulegen, allerdings kein Dach.
    Dafür ein Dach zu mieten lohnt sich leider für mich nicht und dafür extra ein Haus zu kaufen:rolleyes: ist etwas kostenspielig, du kennst ja die Immo Preise in München.

    Ein Dach extra zu mieten lohnt sich leider wirklich nicht mehr - die Zeiten sind vorbei.



    Das was sich an einer PV-Anlage lohnt ist der Eigenverbrauch des selbsthergestellten Stroms. Der durchschnittliche Preis für uns Endkunden (bei EON oder dergleichen) beträgt ca. 29Cent pro kWh. Die Einsparung des eingekauften Stroms auf die nächsten 10-14 Jahre hochgerechnet + die Vergütung des eingespeisten Stroms lässt die PV-Anlage sich von selbst abbezahlen.

    Einen 500-Watt-Verbraucher 24/7 laufen zu lassen ist natürlich schon viel und am Tag verbrauchst du ca. 12 kWh (das ist alleine der Durchschnittsverbrauch einer 4-köpfigen Familie).

    Die Herstellung von Batteriespeichern ist in den letzten Jahren immer günstiger geworden. Gängige Batterie-(Kapazitäts)größen liegen zwischen 3 - 22 kWh. Das ist mittlerweile Standard und du könntest deinen Nachtverbrauch somit locker decken. Natürlich haben solche Batterien schon die Größe von einem Schrank, aber die sollten eh im Keller/ Technikraum und in der Nähe deines Zählerschrankes bzw. Hausanschlusskasten installiert werden.


    Dann muss aber noch die eigentliche PV-Anlage (PV_Module) dimensioniert werden:


    Um PV-Anlagen miteinander vergleichen zu können, hat man sich auf das Maß kWp ( sprich: kilo Watt peak) geeinigt. Bsp.: Eine Anlage mit 25x 400 Watt Modulen = 25*400Wp = 10.000 Wp = 10 kWp . Der typische Ertrag dieser 10kWp Anlage liegt bei 10.000 kWh Strom im Jahr.


    Deine Anlage sollte deinen Tagesverbrauch decken können + die Ladung des Batteriespeicher gewährleisten. Und das natürlich möglichst auch im Winter. Beachte: Dein Ertrag im Winter ist weit geringer als dein Sommerertrag, da die Sonne weniger und vor allem niedriger scheint.

    Somit ist nun dein genauer Standort, die Dachgröße, Himmels-Ausrichtung und Dachneigung entscheidend.


    Das Ziel ist niemals eine 100% Autarkie zu erreichen - dies ist nicht wirtschaftlich.



    Ab 01.01.2021 gilt das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2021 und eine wichtige Änderung wurde durchgesetzt. Anlagen bis 30 kWp (zuvor bis 10kWp) sind nun von der EEG-Umlage befreit. Somit lohnt es sich noch mehr einen größeren Batteriespeicher anzuschaffen und das Dach wirklich komplett voll mit Modulen zu belegen.


    Die PV-Branche boomt zum Glück weiterhin und das ist auch wichtig um die Energiewende zu Erneuerbaren Energien schnell und sicher zu schaffen. Gerne beantworte ich noch weitere Fragen :)




    Riggie1000 Mit einem Batteriespeicher wäre es absolut möglich. Wann sich deine hohen Verbrauchen in Kombination mit einer PV-Anlage rentieren, lässt sich so aber auch nicht ausrechnen. Das ist bisschen trickier






    Hast du schon eine Idee welche Kryptowährungen es werdden sollen? ;)

    Tatsächlich freue ich mich gerade sehr über den Bitcoin- Kurs. Diesmal bin ich dabei :)

    Sonst finde ich pivx sehr spannend wegen staking. Auch zum Cryptohopper hab ich mir jetzt einiges angeschaut. Hat jemand Erfahrung damit?

  • Geekhook

    Du hast dich selbst gedisliked. ^^ Einfach nochmal draufklicken, dann ist das wieder weg.


    Pinoezz

    Erfreuliche Nachricht, dass du meinst, dass ein 500W-ASIC durchaus relativ einfach zu betreiben ist. Nur blöd, dass mein ASIC mehr Watt braucht und der Rest meiner kleinen Mining-Farm nochmal 3800 Watt zieht... ;(